Frostwächter für das Gartenhäuschen – und warum es ein Ölradiator wurde

Die Entscheidung:

Auch wenn ich das anfangs nicht gedacht hätte:

Meine Entscheidung fiel auf einen Ölradiator*.

In verschiedenen Baumärkten in meiner Umgebung gab es leider nur relativ große Radiatoren. Allerdings habe ich im Internet dann auch kleinere gefunden.

Wie oben schon beschrieben, war mir wichtig, das die Wattzahl nicht zu hoch ist. Das ist natürlich bei Ölradiatoren etwas schwierig. Aber ich habe tatsächlich ein paar gefunden, die nur 1500 Watt haben. Diese „Höchstleistung“ wollte ich ja auf gar keinen Fall ausnutzen und deswegen fiel meine Entscheidung auf einen DeLonghi Ölradiator* mit zwei Leistungsstufen.

Zwei einzelne Schalter können betätigt werden. Stufe eins mit 700 Watt oder Stufe zwei mit 800 Watt. Würde ich beide Schalter einschalten, hätte ich die volle Leistung von 1500 Watt.

Zudem war es wichtig, das der Radiator eine Frostfunktion hat. Das bieten leider auch nicht alle Geräte. Bei diesem „Radia S*“ ist glücklicherweise eine Frostfunktion gegeben. Bei Temperaturen unter fünf Grad soll das Gerät dann anfangen zu heizen. Wird eine Umgebungstemperatur von über 5 Grad erreicht, schaltet sich das Gerät wieder ab.

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Alles in allem genau die Funktionen und vor allem die Sicherheit, die ich gesucht habe:

Durch die geschlossenene Bauweise besteht keine große Brandgefahr in einem Holzschuppen, in dem auch gebohrt und gesägt wird. Die Standfläche bei diesem kleinen Gerät ist nicht wirklich störend und die Wattzahl bleibt auf Stufe eins (700W) auch weit unter meinem Vorhaben, die 1000W nicht zu überschreiten.

Zusatz:

Der DeLonghi ist natürlich nicht der einzige Ölradiator mit zwei Leistungsstufen! Ich habe bei meiner Suche auch noch ein paar andere gefunden. Einer gefiel mir von den Leistungen sogar besser. Erste Stufe 600 Watt, zweite Stufe 900 Watt. Einfach weil die erste Stufe noch geringer in der Leistungsaufnahme ist und die zweite Stufe entsprechend höher (nämlich 50% mehr als zur ersten Stufe) ausfällt. Aber trotzdem beide Stufen unter meiner 1000W-Vorgabe bleiben.

Aber wie auch schon in anderen Berichten geschrieben, lege ich meistens mehr Wert auf Kundenrezensionen, als auf Herstellerangaben. In diesem Fall habe ich am Ende drei Favoriten gehabt und diese bei der Suchmaschine meiner Wahl bis zum Umfallen gegoogelt 😉

Meine Entscheidung beruht einzig auf meiner Intuition und den erlesenen Kundenberichten aus dem Internet.

Hier findet ihr unseren ausgewählten Ölradiator*

Test und Fazit:

Gleich nach dem Auspacken und Lesen der Unterlagen, musste ein erster Test erfolgen. Ich wollte unter normalen Bedingungen wissen, wie lange mein neuer „Frostwächter“ auf kleinster Stufe (700W) braucht, um Wärme abzugeben.

Anders als bei zum Beispiel bei Heizlüftern oder richtigen Frostwächtern, wo eine offene Heizspirale direkt erhitzt wird und ihre Leistung (fast) unmittelbar an die Umgebungsluft abgeben kann, muss bei Ölradiatoren erst einmal das darin enthaltene Öl erhitzt werden. Erst dann kann eine Abgabe der Wärme an die Raumluft erfolgen.

Bei meinem ausgesuchten Gerät konnte ich die erste geringe Wärmeabgabe bereits nach etwa sechs Minuten feststellen. Nach neun, knapp zehn Minuten war der Radiator schon gut warm und strahlte eine ordentliche Wärme an den Raum ab.

Ein deutlicher Vorteil gegenüber anderen Heizarten ist auf jeden Fall, das der Ölradiator die Wärme viel besser und vor allem wesentlich länger speichert. Er muss auch immer nur kurz nachheizen, wenn der Thermostat sagt, das die Raumtemperatur abfällt, weil das Öl noch fast auf der normalen Betriebstemperatur ist. Das spart sogar noch Strom, meiner Meinung nach.

Weitere Tests unter Solarstrom-Bedingungen und im kalten Schuppen folgen….

( Ein Bericht über die Tauglichkeit eines Ölradiator als Frostwächter ist gerade in Arbeit. Einen weiteren Bericht, ob der Ölradiator unter Solarbedingungen läuft, findet ihr hier: Autark im Gartenschuppen )

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Immer her damit. Schreibt uns unten in die Kommentare.

Bis zum nächsten Blog…

René


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