Kurztrip nach Mailand Teil 2

Mailänder Dom – Ferrari – Brera – Modeviertel

Willkommen beim zweiten Teil unseres Mailand-Kurztrips. Wenn ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habt, könnt ihr das HIER machen.

Abendspaziergang zum Hotel

Am Bahnhof in Mailand angekommen, haben wir überlegt, ob wir uns ein Taxi nehmen sollten. Es war schon dunkel und gegen Mitternacht, als wir im Zentrum angekommen sind. Haben uns dann aber trotzdem für einen Fußmarsch von etwa zwei Kilometern zum Hotel entschieden.

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Auch wenn wir ein recht kleines und günstiges Hotel gebucht haben, welches in Familientradition geführt wird, haben sie dort einen 24-Stunden-Empfang gehabt. Darauf haben wir ganz speziell geachtet bei der Suche, da wir ja wussten, das wir mit dem günstigen Flug erst sehr spät ankommen würden. Aber auch da kann man bei Booking.com ziemlich viele Kriterien angeben. Der Empfang war freundlich und ging sehr schnell. Wir mussten für die gesamten drei Nächte direkt bei Ankunft bezahlen. Nach wenigen Minuten waren wir dann in unserem Zimmer und haben uns auch sehr schnell schlafen gelegt. Immerhin hatten wir Morgen schon sehr früh viel vor.

Wenn ihr über diesen Link bei Booking,com ein Hotel oder Zimmer bucht, dann bekommt ihr 10% des Preises wieder zurück. Wir bekommen für die Vermittlung 20,- EUR pauschal. Damit könnt ihr günstiger buchen und zusätzlich unsere Seite unterstützen.

Übernachtung im Hotel – Frühstück auf der Strasse

Wir haben uns bei der Buchung des Hotelzimmers nach kurzem überlegen bewusst dagegen entschieden, das Frühstück mitzubuchen. Es ersparte uns etwa acht Euro pro Person und Tag.

Warum wir uns so entschieden haben ist einfach:

Erstens frühstücken wir nicht sofort nach dem aufstehen. Eine Tasse Kaffee reicht uns meistens. Frühstück kommt später und ist eher wenig bei uns. Es hätte sich einfach nicht gelohnt.

Und zweitens sind wir in Mailand. In Italien! Das Land, wo die Menschen Cappuccino und Espresso lieben. Wo es kleine Cafés an jeder Ecke gibt und wo es bekannt ist, das man auch gerne mal einfach einen Espresso im stehen trinkt. In manchen Gegenden ist das sogar günstiger, als wenn man sich dabei hinsetzt.

Nachdem wir nun am ersten Morgen aufgestanden sind und uns frisch gemacht haben, wollten wir unbedingt gleich los und unser erstes kleines Café suchen. Kaffeedurst!!!

Kennt ihr das, wenn man so zufrieden mit etwas ist, das man gar nicht erst was anderes ausprobieren möchte?

Mit der U-Bahn durch ganz Mailand

Dieses kleine Café war für die nächsten drei Tage nicht nur unser Frühstücks-Café, sondern auch unser Nachmittags-Café. Der Kaffee war ein Traum und auch wenn es direkt an einem riesigem Kreisel an der Hauptstrasse lag, so war es trotzdem faszinierend, diese doch etwas andere Kultur direkt Live zu erleben. Wir wollten gar ncihts anderes mehr ausprobieren. Dies war jetzt jeden Tag vor unserem Städtetrip und danach unsere Anlaufstelle.

Perfekt auch, weil es unmittelbar neben der U-Bahn-Station lag. Eine halbe Minute später waren wir schon im Untergrund. Hier haben wir am ersten Tag bewusst etwas länger gewartet, bis wir in die Innenstadt von Mailand gefahren sind.

Es gibt in Mailand nämlich ein sehr günstiges 48-Stunden-Ticket für die U-Bahn für nur 8,25 EUR. Da wir zwei Tage später vormittags mit dem Ticket auch wieder zum Mailänder Hauptbahnhof kommen wollten um dann zum Flughafen zu kommen, haben wir am ersten Tag so lange gewartet, das wir am letzten Tag zeitlich gut hinkommen. Perfekt um ein wenig zu entschleunigen und sich auf einen ruhigen und gemütlichen Städtetrip vorzubereiten. Die Karten für die Metro gelten übrigens genauso für die Busse und Straßenbahnen. Man kommt also immer und überall hin.

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Das U-Bahn-Netz in Mailand ist, nachdem man sich ein paar Minuten damit befasst hat, sehr einfach und strukturiert. Zumindest empfanden wird das so. Um von ausserhalb zu den wichtigsten Orten Mailands zu kommen, bedarf es meistens kein Umsteigen.

Das erste Ziel ist wohl für die meisten und war in diesem Fall auch für uns der Mailänder Dom. Auch wenn wir am ersten Tag weder rein, noch raus gegangen sind, war es schon beeindruckend. Die Atmosphäre auf dem Domplatz und um den Dom herum ist schon toll. Und das Gebäude natürlich faszinierend.

Aber es gab für den ersten Vormittag einfach noch viel zu viel zu sehen. So mussten wir unbedingt auch in die daneben liegende Galleria Vittorio Emanuele II oder auf Deutsch auch die Viktor-Emanuel-Galerie.

Architektonisch ist die Galerie schon beeindruckend. Aber als ich dann den Ferrari Store, der dort wohl 2015 eröffnet hat, entdeckt habe, hatte ich ein weiteres Highlight für mich gefunden.

Natürlich mussten wir dann erstmal alle drei Etagen in aller Ruhe durchkämmen und uns alles ansehen.

So zum Beispiel auch dieses riesige Lego Ferrari Modell.

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Da wir danach ja schon eine ganze Weile unterwegs waren, hatten wir nun auch ein wenig Hunger. Den wollten wir dann aber nicht unbedingt in der Nähe des Doms stillen. Die Preise in den Cafés und Restaurants rund um den Domplatz sind absolut überteuert. Als Tipp auf irgendwelchen Internetseiten fand ich vor unserem Kurztrip, das man in dem Stadtteil Brera, der auch optisch sehr schön sein soll, wunderbar essen kann.

Lecker essen in Brera

Der Stadtteil Brera liegt vom Mailänder Dom selbst zu Fuß nicht weit entfernt. Vorbei am Teatro alla Scala, dem bekannten Opernhaus in Mailand mit Museum, sind wir zur Via Brera gegangen. Das Scala haben wir aber in den drei Tagen nicht von innen gesehen. Bei einem Kurztrip muss man schon Prioritäten setzen.

Nach etwa 20 Minuten kommt man vom Piazza del Duomo in der Via Brera an. Die Straße ist allerdings wirklich sehr lang. Je nachdem, wo man dort hin möchte, dauert es eben auch mal ein paar Minuten länger oder weniger.

Da wir aber auch sehr viel links und rechts geschaut haben, sind wir mit Sicherheit länger unterwegs gewesen, als man es müsste.

In Brera haben wir uns für ein… oh Wunder… italienisches Restaurant entschieden. Genauer gesagt, für eine Pizzeria. Natürlich in der Hoffnung, hier eine wirklich gute und typisch italienische Pizza zu bekommen. So unsere Hoffnung.

Bekommen haben wir tatsächlich eine Pizza, ja, auch eine italienische Pizza. Und sie war auch wirklich gut. Also sehr gut.

Zumindest an diesem ersten Tag. Wir waren am zweiten Tag zur Mittagszeit wieder in Brera zum essen. Haben uns dort ein anderes Restaurant ausgesucht und Sabrina hat auch wieder Pizza bestellt. Ich habe dort eine Lasagne gegessen. Leider hat uns am zweiten Tag beides nicht wirklich gut geschmeckt.

Da muss man allerdings dazu sagen, das wir uns am zweiten Tag dazu haben verleiten lassen, in so ein typisches Restaurant zu gehen, welches sehr stark auf Touristen ausgerichtet war. Eigentlich wollten wir da mehr auspassen, so wie am ersten Tag, das wir die Lokale ansteuern, die auch von den Einheimischen besucht werden.

Castello Sforzesco

Da merkt man dann tatsächlich, das die „Touristenrestaurants“ nicht so viel Wert auf Geschmack und Qualität legen. Schade! Es war aber eine Erfahrung Wert, das es wirklich so ist, wie in vielen Berichten beschrieben.

Nach dem Essen waren wir am überlegen, was wir noch alles sehen wollen und haben uns entschieden, von Brera erst zur Castello Sforzesco, der mittelalterlichen Festung zu gehen und später durch das Modeviertel wieder zum Dom.

Die Festung ist wirklich gewaltig. Aber unabhängig von ihrer Geschichte fasziniert sie einen nicht wirklich lange. Es ist ein wirklich imposantes Gebäude, aber es lud uns zumindest nicht zum verweilen ein. Wir haben uns die Castello Sforzesco einmal komplett angesehen und sind dann lieber bei dem schönen Wetter durch den wirklich tollen Park dahinter gegangen, bevor wir uns auf den Weg zurück in Richtung Innenstadt gemact haben.

Mailänder Modeviertel

Das Mailänder Modeviertel verteilt sich über vier Straßen in der Altstadt, die ein Quadrat ergeben. Dort reihen sich Modegeschäft an Boutique und Juwelier an Atelier. Allerdings findet mn auch abseits dieser vier bekannten Strassen immer wieder angesagte Modegeschäfte.

Wir sind dort durch die Straßen geschlendert und haben uns die Geschäfte ausschließlich von aussen angesehen. Preislich wäre da für uns mit Sicherheit sowieso nichts dabei gewesen.

Aber auch das ist schon eine Erfahrung. Immerhin steht man hier innerhalb kürzester Zeit vor den Schaufenstern von Gucci, Dolce & Gabbana, Armani, Versace, Chanel und all den anderen namhaften Marken.

Das war Tag EINS

Noch nicht ganz! Immerhin war es zu dem Zeitpunkt erst früher Nachmittag. Aber wir waren wirklich schon richtig kaputt. Temperaturen um die 26 Grad (im Oktober) und den halben Tag am laufen, das hat uns ziemlich geschafft.

Wir sind mit der Metro wieder zurück zum Hotel gefahren, wo wir allerdings nicht ohne noch einen Cappuccino in unserem neuen Lieblingscafé zu trinken hingekommen sind.

Im Hotel haben wir uns erstmal ein paar Stunden ausgeruht. Denn Abends wollten wir zum Naviglio Grande im Navigli Viertel.

Hier nochmal ein paar kleine Eindrücke in Bildern:

Eigentlich dachte ich ja, das ich unseren Mailand-Kurztrip in zwei Teilen beschreiben kann. Ich musste nun aber feststellen, das es für zwei Teile doch ganz schön viel ist. Denn am Ende bin ich noch lange nicht angekommen. Im dritten Teil möchte ich Euch das Mailänder Wasserviertel Navigli vorstellen. Dort haben wir jeden Abend sehr lecker gegessen, Straßenmusik gehört und die romantische Atmosphäre genossen. Ausserdem waren wir noch auf den Domterrassen in luftiger Höhe und haben italienisches Eis geschlemmt. Dazu mehr im dritten Teil.

Jetzt hier zum dritten und letzten Teil unseres Kurztrips

Bis dahin…

René

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