[Teil 4] Ein Exot im Kübel – Erdnussernte

Ernte oder doch nur Dekoflanze?

Endlich kommt der vierte und letzte Teil meiner kleinen „Erdnuss-Reihe“ – Ein Exot im Kübel.

Im ersten Teil könnt ihr nachlesen, wie und warum ich im März 2018 Erdnüsse gesät habe.

Im zweiten Teil gibt es den spannenden Einblick in die Erdnuss hinein. Nämlich beim Keimen. Sehr interessant.

Im dritten Teil ging es um das Auspflanzen ins Freie und wie die Erdnusspflanze blüht.

Jetzt im vierten Teil wird geerntet. Oder eben auch nicht. Das werden wir gleich sehen.

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Blüten bis in den späten Herbst hinein

Es mag vielleicht auch an dem langen und warmen Sommer gelegen haben, das wir selbst im September immer noch ununterbrochen Blüten an unseren Erdnusspflanzen gehabt haben. Auf jeden Fall aber kann man sagen, das sind echte Dauerblüher.

Und aus jeder Blüte sollte, wenn es gut läuft, eigentlich auch eine Erdnuss werden. Die Pflanzen stecken nämlich die Blüten, wenn sie befruchtet sind, in die Erde. Dort reifen dann die neuen Samen, die Erdnüsse, heran.

Man konnte an den Pflanzen auch schon die ganzen Stängel sehen, die sich von der Pflanze hinunter in den Boden streckten. Ich war wirklich gespannt, ob das alles funktioniert.

Durch den langen warmen Sommer, habe ich die Erdnusspflanzen bis Anfang November draussen in den Kübeln stehen gelassen. Dann erst fingen sie an, so langsam braun zu werden und zu vertrocknen. Ein gutes Zeichen, das die Vegetationsphase nun abgeschlossen ist.

Es wurde also Zeit, die drei Pflanzen auszupflanzen und nach Erdnüssen zu schauen.

Bei der ersten Pflanze, es war auch die Kleinste, gab es leider nichts zu ernten.

Ein paar kleine, wenige Ansätze von Erdnüssen konnte man erahnen. Das war leider nichts. Aber ich habe das schon am Wachsum gemerkt. Sie wollte einfach nicht so, wie die anderen beiden Erdnusspflanzen.

Die zweite Pflanze war schon etwas kräftiger und dort habe ich dann auch mehr erwartet.

Und genauso war es dann auch. Ich konnte die ersten kleinen Erdnüsse von ihren Stängeln reissen. Ein kleines Erfolgserlebnis.

Die Erdnüsse waren aber noch zu klein, um sie wirklich essen zu können.

Meine kräftigste und größte Pflanze habe ich als letztes aus ihrem Kübel geholt. Und siehe da, es waren reichlich Erdnüsse dran.

Die Erdnüsse hatten sogar schon eine gute Größe und es waren auch in vielen Schalen zwei Nüsse. Bei der anderen Pflanze war leider in jeder Schale immer nur eine kleine Nuss.

Ich konnte also doch noch Erdnüsse ernten.

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Fazit:

Kann man Erdnüsse in (Nord-) Deutschland im eigenen Garten bzw. im Kübel anbauen? Das war die Frage, die ich mir beantworten wollte, mit diesem kleinen Experiment.

Wir hatten 2018 schon den besten und wärmsten Sommer seitdem ich denken kann. Aber wahrscheinlich hat das trotzdem noch nicht so richtig für die Pflanzen ausgereicht. Vielleicht hätte ich sie im Gewächshaus pflanzen sollen. Aber es steht ja überall beschrieben, das man sie auch im Kübel halten kann. Halten geht, das habe ich bewiesen. Aber ernten wohl eher nicht allzu viel.

Das Schwierigste war sowieso erstmal die Anzucht. Von 13 Nüssen sind gerade einmal vier Pflänzchen raus gekommen, wovon nur drei am Ende überlebt haben. Keine gute Quote.

Aber Spass hat es mir und den Kindern gemacht. Wenn man keinen oder keinen großen Ertrag erwartet, dann kann jeder einmal ausprobieren Erdnusspflanzen anzubauen und zu halten. Möchte man für die Weihnachtszeit genug Erdnüsse anbauen zum knabbern, dann würde ich sagen: Vergiss es!

Ihr dürft wieder unter diesem Artikel kommentieren und natürlich teilen.

Bis demnächst…

René

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