So schön ist der Bremer Weihnachtsmarkt

Schlachte-Zauber & Weihnachtsmarkt

Wie in jedem Jahr, sind wir natürlich auch in diesem wieder einmal mit Kai und Yvonne, unseren besten Freunden, auf einen Weihnachtsmarkt irgendwo in Nordeutschland gefahren.

Nachdem wir schon zweimal in Lübeck waren, einmal in Goslar und natürlich in Lüneburg – unserer Heimatstadt – haben wir uns für dieses Jahr den Bremer Weihnachtsmarkt ausgesucht.

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Wieder günstig mit der Bahn

Gefahren sind wir wie auch die anderen Male nach Goslar oder Lübeck mit dem Zug. Günstiger und einfacher kommt man einfach nicht hin. Selbst wenn man die Spritkosten durch alle Personen teilt und dann günstiger kommt, so muss man meist noch die Parkgebühren für mehrere Stunden dazurechnen.

Ausserdem den Stress in einer fremden Stadt einen Parkplatz zu finden… und dann auch den Weihnachtsmarkt. Nein danke, wir fahren Bahn.

Mit dem Sparangebot „Niedersachsenticket mit Hamburg & Bremen“ fahren wir zu viert den ganzen Tag für 39,- EUR durch ganz Niedersachsen, Bremen und Hamburg.

In unserem Fall also hin und wieder zurück.

Von Lüneburg mussten wir erst nach Harburg fahren, umsteigen und dann weiter nach Bremen. Einziger Nachteil ist, das man nur die Bummelzüge, also Nahverkehrszüge, nehmen darf. Kein IC oder ICE. Dadurch sind wir dann etwa eine halbe Stunde länger unterwegs. Anstatt 1,5 Stunden sind es knapp zwei.

Aber was drängelt uns denn?

Vom Bremer Hauptbahnhof zum Weihnachtsmarkt

Geplant war natürlich wieder ein gemütliches Essengehen vor dem Weihnachtsmarkt. Für die Planung war Kai zuständig und hat uns die Schüttinger Gasthausbrauerei als Ziel ausgesucht.

Noch im Zug sitzend konnten wir mit dem Handy dort auf die Homepage gehen und uns die Speisekarte schon einmal vorab ansehen.


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Vom Hauptbahnhof ging es also erstmal in Richtung Innenstadt. Das ist relativ einfach, da man immer nur geradeaus gehen braucht, wenn man aus dem Bahnhofsgebäude heraus kommt.

Der Weg zum Weihnachtsmarkt, also dementsprechend auch zum Gasthaus, wurde ausserdem noch mit Weihnachtsampelmännchen markiert. Wer also genauer hinschaut, kann in den grünen Fußgängerampeln kleine Weihnachtsmänner erkennen.

Eine witzige Sache, die ihr auch in unserem Video (unten) zu diesem Blogartikel sehen könnt.

Schüttinger Gasthausbrauerei

Bei einem Weihnachtsmarktbesuch liegt die Schüttinger Gasthausbrauerei ideal und direkt neben den Weihnachtsmärkten. Nach dem essen aus der Tür raus und promt auf dem ersten Platz.

Das Schüttinger ist die älteste Gasthausbrauerei in der Hansestadt Bremen und bietet neben ihrem selbstgebrauten Bier wirklich leckere und deftige Speisen.

Wir haben uns bei unseren Bestellungen für das wirklich leckere Schüttinger RED entschieden und es keinesfalls bereut. Auf die Teller kamen bei uns Schweinerückensteaks, Hähnchenbrust, Rindermedaillons und eine riesige knusprige Grillhaxe.

Wenn man mal von dem extremen Lautstärkepegel, bei dem man sich schon fast anschreien muss, absieht -das liegt einfach an den vielen Sitzplätzen in den sehr großen Räumen- ist das Schüttinger zum Essen gehen und für ein leckeres Bierchen auf jeden Fall zu empfehlen.

Neben den erwähnten Fleischgerichten, die wir bestellt haben, bietet das Gasthaus natürlich auch diverse Fischgerichte an. So wie es sich für ein Gasthaus in einer Hansestadt am Wasser auch gehört.

Extra lobend zu erwähnen ist hier auch die Bedienung und der Service. Der Kellner kam nicht nur sehr schnell an unseren Tisch um uns die Karte zu bringen und die Getränke aufzunehmen, sondern setzte sich auch noch kurz zu uns hin, um uns in unserer Auswahl zu unterstützen und zu beraten.

Von Anfang an ein Gefühl, freundschaftlich Willkommen zu sein. Absolute Spitzenklasse!

Der Bremer Weihnachtsmarkt

Nach der kurzen Stärkung ging es dann mit gut gefülltem Magen hinaus ins Getümmel. Wie schon erwähnt, ist man bereits mittendrin in der Weihnachts-Innenstadt. Also nur ein paar Schritte und zwei Ecken weiter geht es los.

Der Bremer Weihnachtsmarkt erstreckt sich wie in vielen anderen Städten auch, über mehrere Strassen, Gassen und Plätze und ist nicht nur einer der größeren Weihnachtsmärkte in Deutschland, sondern zählt in einigen Umfragen auch mit zu den Schönsten.

Sowohl das er groß ist, als auch das er schön ist, können wir im nachhinein durchaus bestätigen. Allerdings muss man auch erwähnen, das er wahnsinnig voll ist.

Vielleicht war es ja ein Fehler, ausgerechnet auf einem Samstag den Trip nach Bremen anzutreten. Da es aber bei uns vieren zeitlich gar nicht anders passt, waren wir auf einen Wochenend-Besuch angewiesen.

Schon bei verlassen des Bahnhofs läuft man in einer riesigen Traube von Menschen in die Innenstadt. Man schwimmt einfach so in dem Strom mit. Und auch auf dem Weihnachtsmarkt ist ein plötzliches stehenbleiben manchmal schmerzhaft, wenn der Hintermann nicht damit rechnet.


Bei uns im Video vom Weihnachtsmarktbesuch könnt ihr in bewegten Bildern unseren ganzen Trip nach Bremen mitmachen und Euch ansehen, was es alles zu entdecken gibt.

Abonniert uns auch gerne bei YouTube für noch mehr Videos besonderer Ausflüge: Hobbyfamilie@YouTube


Auf den drei großen Plätzen rund um das Bremer Rathaus herum findet man wirklich alles, was das Weihnachts-Herz begehrt. Bude an Bude stehen insgesamt über 200 Stände in der Bremer Altstadt und bieten wirklich für jeden etwas.

Allein schon an der Auswahl und Vielfalt der Waren erkennt man eindeutig das Besondere und die Größe des Bremer Weihnachtsmarktes. Neben vielem Schnick-Schnack gibt es auch absolut ausgefallene Produkte zu sehen und zu kaufen. Unter anderem gab es einen Stand mit Flammlachs, was ich vorher auf keinem anderen Weihnachtsmarkt gesehen habe. Mit dem Riesenrad und dem „Happy Sailor“ ist auch für ein wenig mehr Action gesorgt, als nur das reine rumlaufen und stehen an irgendwelchen Buden.

Was die Auswahl betrifft, gibt’s von uns eine glatte Eins.

Flammlachs

Etwas ärgerlich war für uns nicht nur der riesen Andrang an Menschen, sondern auch der daraus resultierende Platzmangel an den zu kleinen und zu wenigen Getränkeständen. Mehrere Glühweinbuden und andere Getränkestände haben wir genervt hinter uns gelassen, bis wir dann mal einen Stand gefunden haben, bei dem wir wenigsten zum bestellen an die Theke kamen.

Auch wenn Weihnachtsmärkte in der Regel immer gut besucht sind, aber solche Menschenmassen und diese Lautstärke haben wir bisher noch nicht erlebt.

Also haben wir uns vom Weihnachtsmarkt nach einer guten Stunde aufgemacht zum Schlachte-Zauber an die Weser. Vielleicht ist es dort ja etwas weniger besucht und ruhiger…

Bremer Schlachte-Zauber

An der Weserpromenade -der Schlachte- angekommen, bekamen wir allerdings ein ganz anderes als unser erhofftes Bild. Hier war es mindestens genauso gut besucht, wenn nicht sogar noch mehr.

Aber die Gerüche die uns hier sofort in die Nase stiegen, waren einfach einmalig. Das gesamte Ambiente des Schlachte-Zauber ist etwas ganz besonderes.

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Unzählige Holzhütten, manchmal sogar in Schiffsform, sind hier im Stil eines Freibeuterdorfs gestaltet. Die Verkäufer stehen hier mit ihren historischen Gewändern inmitten duftender Weihrauchwolken und bieten ihre Waren an.

Hier kann man live beim binden von Mistelzweigen zusehen, den Schmied mit seinem glühenden Eisen bewundern oder den Gauklern und Musikanten zuhören.

Aber auch hier war das herankommen an die Stände ein kleiner Kampf. Ein wenig verständlich ist es ja. So wie wir auch, wollen viele andere diesen tollen Weihnachtsmarkt und den Schlachte-Zauber sehen und erleben.

Fazit

Der Bremer Weihnachtsmarkt in der Altstadt ist wunderschön gestaltet, hat ein riesiges Angebot an Waren und auch an vielen ausgefallenen Sachen. Genauso besonders ist der Schlachte-Zauber an der Weserpromenade, mit seinen maritimen und historischen Hütten.

Was allerdings für beides gleichermaßen zutrifft:

Die wahnsinnig vielen Besucher, der hohe Lärmpegel und der wenige Freiraum, der einem noch zum bewegen bleibt.

Ansonsten ist Bremen zur Weihnachtszeit wirklich empfehlenswert und wir freuen uns, das wir einmal dort gewesen sind. Trotzdem haben wir uns entschieden, im nächsten Jahr wieder einen kleineren Weihnachtsmarkt zu besuchen, der auch nicht ganz so stark besucht ist.

Bis dahin

Hobbyfamilie

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