Familiengrill – Muss es ein Markengrill sein?

Wir testen den Weber Master-Touch GBS Premium E-5775

Unser alter Grill hat den Geist aufgegeben und immer schon wollte ich einen tollen Kugelgrill haben. Aber ist es überhaupt sinnvoll, sich einen teuren Markengrill zu kaufen, oder tut es auch ein günstiges Modell?

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Unsere Vergleichsmodelle

Genau drei Jahre hielt unser erstes “Deckelmodell”. Kein Kugelgrill, aber immerhin einer mit Abdeckung und Belüftung. Es war ein günstiger aber doch recht guter Grill der Marke “Grill Time” vom Discounter ALDI.

Außerdem sind wir seit Jahren sehr zufrieden mit unserem gemauerten Grillkamin “Carmen”* von Buschbeck und natürlich haben auch wir diverse Grills dazwischen gehabt. Sowohl kleinere z.B. fürs campen oder auch mal mittlere Standgrills und auch mal einen größeren Grillwagen mit einer Ablage daneben.


Vor ein paar Jahren hatten wir sogar einen Schwenkgrill. Die Bandbreite und Vielfalt mit der wir vergleichen ist also schon recht groß.

Ein Video zum Artikel findet ihr ganz unten auf dieser Seite

Was genau wollen wir testen?

In erster Linie brauchten wir einfach nur mal wieder einen neuen Grill. Da wir schon seit längerem die Erfahrung gemacht haben, das es sich doch lohnt etwas mehr Geld für Qualität auszugeben, wollten wir dieses nun beim nächsten Grill auch anwenden.

Nun wollen wir auch hier einmal genau unter die Lupe nehmen, ob das auch sinnvoll ist. Außerdem fand ich es interessant, ob man wirklich eine Kugel braucht um richtig gut zu grillen. Ich muss nämlich zugeben, das ich eigentlich der Typ Griller bin der behauptet(e), das man auf jedem Grill gleich gut oder schlecht grillen kann. Kommt eben auf den Meister und nicht auf das Werkzeug an.

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Auswahlkriterien – Warum ein Weber Grill?

Wir haben uns für einen Weber entschieden, weil Weber einfach eine Marke ist, die in aller Munde zu sein scheint. Natürlich gibt es noch die Fraktion der Napoleon-Liebhaber (die oft gegen Weber wettern / und umgekehrt) und mit Sicherheit auch noch weitere wirklich gute Hersteller hochwertiger Grills. Da uns andere aber etwas weniger bekannt waren, haben wir uns eben für einen Weber entschieden. Wir lassen uns aber gerne auch noch von anderen guten Produkten überzeugen!

Wir haben alle unsere Produktempfehlungen in einem Store:

Hobbyfamilie Product-Store

Entscheidung für den Master-touch PREMIUM

Wir haben uns nach reichlicher Überlegung und Recherche für das (neue) Premium-Modell mit dem Scharnier entschieden, weil wir -bzw. ich- das von der Handhabung am einfachsten fand. Das Scharnier lässt sich mit einer einzigen Schraube sozusagen “aushebeln” und spielt für viele Gegenargumente somit keine Rolle mehr. Selbst die Kugelgrill-Erweiterungen wie beispielsweise der Drehspieß oder ein Pizzaaufsatz sind innerhalb von wenigen Sekunden nutzbar.

Für mich lag der Vorteil des Scharniers aber definitiv darin, das man auch mal eben schnell reinschauen und etwas wenden kann, ohne den Deckel komplett abnehmen und erstmal einhängen zu müssen.

Ich gebe aber zu, das eingefleischte Weber-Kugelgriller dem mit Sicherheit widersprechen. Dazu möchte ich nur noch einmal sagen, das wir hier von der Handhabung eines Familienpapas sprechen, der zwar gerne rumexperimentiert und neue Dinge ausprobiert. Aber eben auch viel zu oft einfach nur schnell, einfach und vor allem praktisch grillen muss (will).

Unser Video zum Artikel ganz unten!

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Testessen mit dem Weber Kugelgrill

Natürlich musste nach dem zusammenbauen recht schnell ein Testgrillen gemacht werden. Dafür haben wir uns normale Steaks, leckere Burger und einen kleinen Schweinebraten ausgesucht und an zwei Tagen getestet. Natürlich durfte auch das Grillgemüse im Grillkorb nicht fehlen.

Ich verspreche euch, wenn ihr (so wie ich) einen solchen Webergrill das erste mal befeuert, euch wird die Lust zu grillen schon packen, wenn ihr nur die Kohle anzündet. Irgendwie geht da was magisches von so einem Grill auf den Griller über.

Die Kohlekörbe in der Mitte und außenrum die Ruhezonen, bedeutete zum ersten mal in meinem Grillerleben, das ich ein Steak tatsächlich nur drei bis vier Minuten von jeder Seite scharf anbrate und dann bei geschlossenem Deckel am Rand ziehen lasse. Und was war das Ergebnis? Ein perfektes Medium-Steak, so wie wir es lieben.

Das habe ich durchaus auch mal auf einem anderen Grill hinbekommen, aber lange nicht in dieser Leichtigkeit wie mit dieser Kugel. Kein Spruch, ist wirklich so!

Dann kamen die Burger dran. Frische Brioche-Burgerbrötchen und selbstgemachte Frikadellen / Bouletten aus frischem Rinderhack. Die Gewürze für unser Fleisch und das Hack nehmen wir immer aus der Geschmackszauber-Ecke in unserem Produkt-Store. Dort kannst Du auch gerne mal stöbern.

Am Rand warten die Burgerbrötchen während sie warm werden auf die Rinderhack-Frikadellen, die schön flambiert werden und auf dem Gußeisernen Rost ein tolles Muster bekommen. Okay, das sieht man am Ende auf dem Burger nicht, aber es macht einfach am Grill schon Spaß.

Auch hier werden die Pattys nach den scharfen anbraten zum ziehen an den Rand gelegt. So bekommt man einfach perfekte Burger. Und das Beste: Durch die Ruhezone ringsherum hat man auch für eine große Familie genug Platz um seine Brötchen und die Pattys warmzuhalten. Da kann auch die große Familie zusammen essen, weil alles zur gleichen Zeit vom Grill kommt.

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Unser Produkt-Store für Grill- und Zubehör


Des weiteren durfte in unserem “Test” natürlich ein kleiner Braten nicht fehlen. Wir wählten einen Schweinenackenbraten, weil wir Nacken im allgemeinen gerne auch als Steaks essen.

In diesem Fall habe ich den Braten in der indirekten Hitze, das heisst ohne direkt über dem Feuer zu sein, gegrillt. Die Zeit hängt in dem Fall natürlich von der Größe des Bratens ab. Nur zum Schluss habe ich die Diffusorplatte entfernt und den Schweinenacken nochmal kurz von allen Seiten lecker geröstet.

Das Ergebnis könnt ihr auf dem Bild oben, oder in unserem Video ganz unten unter dem Artikel sehen. Einfach ein perfekter Braten! Aber liegt es denn nun am Grill, das hier auf einmal alles so “perfekt” wird?

Fazit

Muss es ein Markengrill sein?
Im Prinzip müsste ich antworten: Nein, muss es nicht. Denn das stimmt. Man kann für sich und seine Familie durchaus mit vielen einfachen Grills sehr gut grillen und mit ein wenig Erfahrung und Lust an der Zubereitung tolle Gerichte zaubern.

ABER: Die Zeit, die wir bis jetzt mit unserem Weber verbracht haben, hat uns nicht nur gezeigt, das viel mehr als nur normales grillen möglich ist, sondern das man es mit so einem Grill tatsächlich auch nutzt, nicht einfach nur das fertig marinierte Nackensteaks zweimal zu wenden. Mit so einem Gerät wird man “experimentell”. Man kann gar nicht so schnell grillen und essen, wie man ausprobieren möchte.

Wenn Du mehr Infos zu unseren Produkten haben möchtest, schau gerne in den PRODUKT STORE rein. Dort findest Du alles zum Thema grillen. Auch die Weber-Kugel und viel sinnvolles Zubehör

Daher eine ganz klare Kaufempfehlung unsererseits. Wenn Du immer noch am überlegen bist, schau Dir gerne mal unsere weiteren Artikel zum Thema an. Du findest eine Auswahl davon unter diesem Artikel. Wir haben mittlerweile sogar verschiedene Aufsätze für den Weber-Kugelgrill ausprobiert. Zum Beispiel den Drehspieß.

Und wenn Du Fragen oder Anregungen hast, dann schreib uns unten in die Kommentare.

Deine Hobbyfamilie

Ein Kommentar zu „Familiengrill – Muss es ein Markengrill sein?

Gib deinen ab

  1. Wir haben auch einen Weber-Grill – aber genau das Gegenteil: die einfachste Variante die es gibt als Kugelgrill. Man merkt schon an der Verarbeitung und am dicken Grillrost die Qualitätsunterschiede zu den Discounter-Grills. Ich finde, hier trifft der gute alte Spruch “wer billig kauft, kauft doppelt” definitiv zu.

    LG Chris

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